Ein Befangenheitsantrag – gerade im Zivilrecht – sollte wohl überlegt sein. Insbesondere, da dieser nur äußerst selten begründet ist. Aber muss man sich daher vom Gericht alles gefallen lassen? Mit Sicherheit nicht!

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen existenziellen Not vieler Unternehmer hat die Bundesregierung zahlreiche Corona-Hilfen auf den Weg gebracht. Diese sollen die wirtschaftlichen Folgen von Geschäftsschließungen etc. abfangen bzw. mildern. Hier lauern jedoch neben Chancen auch viele Risiken.

Ein Rechtsanwalt hat viele Pflichten – somit kann er auch viele verletzen. Im nachfolgenden Artikel möchten wir Ihnen einen groben Überblick geben, was hierzu alles gehört.

Der beauftragte Rechtsanwalt muss eine Vielzahl verschiedener Schadenspositionen im Blick haben und diese beim Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherer geltend machen.

Bereits im Jahr 2019 hat der Bundesgerichtshof (BGH) in zwei Beschlüssen (BGH VI ZR 438/17 und BGH VI ZR 447/17) bestätigt, dass die Schadensersatzansprüche der „Securenta“-Anleger (Göttinger Gruppe) gegen Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften des Finanzkonzerns verjährt sind.